Washington --> Montreal? Nein, Washington --> Toronto --> Montreal

Hallo im neuen Jahr und zu einem neuen Blog-Post. ;-)

Falls es jemand vergessen hat, weil der letzte Post schon so lange her ist (deshalb auch eine kurze Wiederholung am Beginn), bin ich mit dem Reisebericht in Washington steckengeblieben.  Ja, und in Washington sind wir tatsächlich steckengeblieben, aber dazu später mehr.

Da unser Flug um 15:45 Uhr gehen sollte, sind wir mit dem Auto noch rasch zum Kapitol gefahren und ich habe wenigstens von außen ein paar Fotos gemacht. Wir hätten ja eigentlich vorgehabt, eine Tour zu machen, aber das ist sich leider nicht ausgegangen, weil da am Wochenende nix geht.

Danach haben wir noch einen Abstecher zur National Cathedral gemacht. Diese Kirche hat eine ungewöhnliche Besonderheit. Dort hängt nämlich eine Darth Vader Skulptur (Grotesque) an einem Turmgiebel, nachdem es in den 80er Jahren einen Skulpturenwettbewerb gab. Aber auch die anderen Grotesques und Gargoyles (Unterschied ist, dass letztere der Entwässerung dienen) sind eher ungewöhnlich für eine Kirche (aber seht selbst bei den Fotos). Ich bin übrigens ein speziell blindes Hendl, ich habe Darth Vader trotz Anleitung nicht gefunden, das Foto (das ich beim letzten Post vergessen habe) habt ihr also Christian zu verdanken. Es gibt auch ein amüsantes Video. So etwas wäre in europäischen Kirchen wohl nicht möglich.

Danach sind wir also zum Flughafen gefahren. Auf diesem Flughafen fühlt man sich irgendwie in die 60er Jahre zurückversetzt. Der ist irgendwie total altmodisch und auch kompliziert, wie wir merken sollten. Lange schien alles normal, die Anzeige zeigte on time an. Irgendwann stand plötzlich eine Verspätung an der Tafel, neue Zeit 16:30 Uhr. Dann kommt eine Durchsage, dass das wohl ein Fehler sein, weil sie haben noch nix im System. Sehr gut! Fünf Minuten später bekam ich jedoch ein SMS von Air Canada mit genau der gleichen Verspätungsangabe. Ein bisschen später haben sie dann durchgesagt, dass es jetzt doch eine Verspätung gibt. Der Flieger ist dann irgendwann dahergekommen, aber es war klar, dass sich 16:30 Uhr mit dem Abflug auch nicht ausgehen würde. Wir haben dann dem Gepäck zugeschaut, wie es eingeladen wurde. Dann kam aber schon die nächste Durchsage. Der Flieger hatte beim Flug nach Washington einen Vogelschlag und es muss erst geprüft werden, ob das Flugzeug noch flugtauglich ist.  Irgendwann kam die Durchsage, dass unsere Flug gecancelt wird. Und dann ging das Chaos richtig los. Wir mussten ernsthaft unser Gepäck wieder holen, in der Zwischenzeit versuchen, irgendwie umzubuchen, dann wieder das Gepäck aufgeben und ein zweites Mal durch die Sicherheitskontrolle. Irgendwann haben sie die Passagiere übrigens auch noch zwischen zwei Gates hin und her geschickt (eh nur 7 und  9, aber völlig chaotisch). Und natürlich haben wir keinen Direktflug ergattert, nein, wir durften einen Abstecher nach Toronto machen. So waren wir dann um halb 1 Uhr in der Nacht erst in unserer Unterkunft in Montreal. 

Dafür hat uns Montreal am nächsten Tag mit prächtigem Sonnenschein begrüßt, das war echt eine schöne Abwechslung zum Grau in Washington. 

Da die Basilika Notre-Dame de Montreal gleich um die Ecke von unserer Unterkunft war, sind wir dort losgestartet, nachdem wir beim Palais des Congrès gefrühstückt hatten. Ich habe es damals irgendwie nie geschafft, reinzugehen. Das habe ich jetzt nachgeholt und es war extrem beeindruckend. Der Altarbereich ist echt sehenswert. 

Danach sind wir zum Hafen spaziert und haben Habitat 67 aus der Ferne angeschaut. Zum Mittagessen gab es dann eine Spezialität: Poutine. Das sind handgeschnittene Pommes mit Bratensauce und Cheddar. Klingt jetzt nicht so spektakulär, aber es ist sensationell (aber auch schwer). Fotos davon folgen im Handyfoto-Post.

Es ging danach auf den Mount Royal. Da ich die Racoonies wiedersehen wollte, sind wir der Straße entlang zum Parkplatz hochmarschiert (Christians Begeisterung darüber war enden wollend, weil durch den Park wäre es schöner gewesen). Und dann fuhr der Bus vorbei... DEN hatte ich total vergessen, ups! Tja, und dann war da 1 (in Worten ein) Racoon und den hab ich nicht mal selbst gesehen, sondern nur Christian. Und er war so schnell weg, dass es kein Foto gibt. Und auch später an diesem Tag habe ich keinen Racoon mehr zu Gesicht bekommen. Liebe Racoon Freunde, das tut mir echt leid.

Weiter sind wir dann immerhin mit dem Bus gefahren und haben die Aussicht über Montreal genossen und unseren ersten Tag ausklingen lassen. Wir waren müde, weil wir ja spät schlafen gegangen sind. Und auch, weil wir viel herumspaziert sind. Unter anderem am Campus der Mc Gill Universität, wo ich ja 2010 zwei Monate für die Diplomarbeit war.

Cheers, Lexe & Christian


National Cathedral Washington









Darth Vader



Graffiti in Montreal 

Gipfelkreuz am Mount Royal






Leonard Cohen


Blick zum Olympiastadion

Squirrel



Campus Mc Gill Universität




Mount Royal





Der Poutine Laden











Eishockey ist sehr präsent in Montreal








Habitat 67




Halloween Deko




City Hall (war auch 2010 eingerüstet)

Modernes Bezahlsystem für moderne Kerzen (kann man auch online entzünden)

Notre-Dame de Montreal

Der beeindruckende Altar








Palais des Congres mit dem Riopelle Brunnen










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