Montréal - Tag 2
Hallo zusammen,
ja, es gibt den Blog immer noch. 😉 Je länger der Urlaub her ist, umso schwieriger wird es natürlich, sich wieder zu erinnern, was man genau gemacht hat. Zum Glück habe ich ja ein paar Tausend Photos gemacht, das hilft.
Am zweiten Tag in Montréal sind wir bei prächtigem Wetter zur Biosphere Montréal gefahren. Dieses Wasser- und Umweltmuseum befindet sich im Parc Jean-Drapeau auf der Île Sainte-Hélène. Das "Gebäude" entstand anlässlich der Weltausstellung Expo 67 als Pavillon der Vereinigten Staaten. Seit 1995 ist es ein Museum. Es gab eine total interessante Ausstellung zum Thema Plastik. Wir haben uns länger mit dem Angestellten über alle möglichen und unmöglichen Plastikgegenstände, die kein Mensch braucht (z. B. einen Kiwischneider). Die zweite Ausstellung war interaktiv zum Thema Klima. Total spannend!
Nach einem kurzen Spaziergang auf der Insel haben wir uns dann auf den Weg zum Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal gemacht. Dort standen wir dann vor einer Großbaustelle. Der Platz unter der Kirche inklusive der Stiegen, auf denen die Gläubigen auf Knien hinauf "steigen" wird komplett neu gemacht. Den Bus für die faulen Leute gibt es immer noch und wir haben ihn genutzt, um zur Kirche zu kommen. Die Kirche ist ja von außen (wenn nicht gerade eine Großbaustelle ist) beeindruckender als Notre Dame, aber innen kann sie nicht mithalten meiner Meinung nach. Es wird übrigens auch gerade daran gearbeitet, dass die Besucher in die Kuppel hochfahren können. Das war leider noch nicht fertig, das fand ich schade. Die Chapelle du frère André ist die kleine Kirche gleich neben dem Oratorium, die zuerst da war. Weil die dann zu klein geworden ist, wurde die Basilika gebaut.
Danach waren wir hungrig und sind zu Schwartz's Deli gefahren. Auf dem Weg dorthin musste ich natürlich die tollen Graffitis fotografieren, die mir untergekommen sind. Danach hatten wir eine großartige Schwartz "experience" (Smoked Meat mit Pommes und Coleslaw und den obligatorischen Pickles) mit einem total netten italienischen Kellner.
Den Tag haben wir dann auf dem Mount Royal ausklingen lassen. Natürlich hatte ich wieder das Stativ nicht mit ("wir kommen sicher vorher noch in die Unterkunft") und habe halt mit Kamera auflegen ein paar Fotos gemacht.
Wir haben dann tatsächlich noch ein paar Racoonies gesehen, während wir auf den Bus gewartet haben. Eine Frau kam mit Futter daher und wurde umzingelt. Sie hat uns erzählt, dass sie während Corona angefangen hat, sie zu füttern. Ich vermute ja, dass sie deshalb nicht mehr zu jedem dahergelaufenen Touristen herauskommen, weil die Dame ja regelmäßig mit Futter kommt. Leider war es zu dunkel für Fotos.
Cheers, Lexe & Christian
| Biosphere |
| Der Kiwischneider |
| Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal |
| Chapelle du frère André |
| Montréal bei Nacht |
| Das einzige Racoon Foto ;) |
Kommentare
Kommentar veröffentlichen