Montréal - Tag 3

Hallo zusammen,

unseren vorletzten Tag haben wir  bei St-Viateur gestartet. Man muss gute Bagels essen, solange man die Gelegenheit dazu hat. 😋

Danach wollten wir den Bus auf den Mount Royal nehmen, um noch einen letzten Versuch der Racoonie Sichtung zu starten. Während wir unser Frühstück genossen haben, sind ständig Busse vorbeigefahren. Also dachten wir uns auch nix dabei, einen vorbeifahren zu lassen, weil wir noch Kaffee hatten. Den haben wir uns bei einem Springbrunnen in der Sonne schmecken lassen. Dann haben wir auf den Bus gewartet, gewartet und gewartet, aber er kam nicht, obwohl die App angezeigt hat, dass er (mit Verspätung) kommen würde. Wir sind dann irgendwann in unserer Verzweiflung mit einem anderen Bus zumindest bis zum Fuß des Mount Royal gefahren. Dort kam dann nach Ewigkeiten (insgesamt haben wir über eine Stunde auf den blöden Bus gewartet) endlich ein vollgestopfter Bus daher. Und fuhr vorbei... Es wurde rund herum reichlich geflucht (natürlich auch von mir). Glücklicherweise kam nicht viel später ein weiterer Bus und wir fuhren bis zu dem Aussichtspunkt. Aber wir hatten all diese Mühen leider vergeblich auf uns genommen, es war kein einziger Racoonie in Sicht. 

Wir sind dann durch den Wald wieder hinunterspaziert und sind zum Botanischen Garten gefahren. Wir hatten uns ja Tickets für The Garden of Light am Abend gekauft und damit kann man auch unter Tags hinein. Da wir noch sehr viel Zeit hatten bis zu unserem Time-Slot, sind wir ins Cafe Santropol gefahren und haben uns dort Sandwiches zu Gemüte geführt. Von dort haben wir noch einen Spaziergang zu meiner ehemaligen Unterkunft gemacht. Das schiefe Haus von gegenüber steht auch immer noch. 

Nachdem wir Halloween Schokolade Mitbringsel gekauft hatten, sind wir noch in die Unterkunft gefahren. Ich hätte also theoretisch mein Stativ mitnehmen können... Habe ich aber nicht. Ach, die Figuren werden schon genug Licht abwerfen...

Pünktlich zu unserem Time-Slot waren wir wieder zurück im Botanischen Garten. Dass man Tickets für einen bestimmten Zeitpunkt kaufen muss, ist seit heuer neu. Man wird dann auch an einigen Lichtinstallationen vorbei bis hin zum Teich im Chinesischen Garten geleitet, wo die großen beleuchteten Ballons stehen. Dort gibt es dann alle 8 Minuten eine Licht-Wasser-Show gibt (das ist auch neu). Bei der Wassershow hätte mir das Stativ eh nix geholfen und bei den Menschenmengen sonst eigentlich auch nicht wirklich. Zum Glück hatten wir noch schönes Wetter und so hatten wir einen gelungenen letzten Abend in Montréal.

Cheers,

Lexe & Christian






Indian Summer





Die Turtle, wie ich das Olympiastadion nennen




















Der Müll liegt auch immer noch auf der Straße herum

Mein Zuhause 2010 in Montréal (das Fenster rechts oben war meines)

Gardnes of Light






Die Licht-Wasser-Show










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