Auf Wiedersehen Island! To be continued...
Hallo zusammen aus Graz!
Ja, unglaublich, aber wahr, der Island Urlaub ist leider vorbei. Es war sensationell! Und wir haben bereits beschlossen, dass wir noch einmal da hin müssen. I fell in love with Iceland! (Mein Lieblingsland ist und bleibt aber Irland, nur um Missverständnisse zu vermeiden)
Der erste Programmpunkt war eine Lava-Tunnel Tour in Raufarhólshellir, die um 9 Uhr startete. Unser Tour-Guide stellte sich als Lara vor (sie meinte wie Lara Croft). Sie führte uns also in einen kurzen Abschnitt eines Lava Tunnels südlich von Reykjavik, der eine Gesamtlänge von 1,4 km hat und vor etwa 5.000 Jahren gebildet worden ist. So ein Tunnel entsteht durch Lava und Wasser, aber so genau kann ich euch das leider nicht erklären. Aber es ist voll spannend! Unser Guide war sehr lustig und sie gab uns auch quasi einen Tipp, falls wir mal nicht wissen, wie man was ausspricht. Man sagt einfach: "Lalalalala". Sie hatte einen kleinen Troll mit, den sie vor allem bei Touren mit Kindern benutzt. Ich fand den kleinen Kerl aber so niedlich, dass ich mir einen gekauft habe. Ich nenne ihn Fossi (ja, Referenz zu den vielen Wasserfällen, hihi). Elfen sollen übrigens auch in der Höhle wohnen. 😉Man wandert mit ihr also in einen kleinen Teil der Höhle (es gibt natürlich auch wildere, längere Touren, aber dafür war keine Zeit) und sie erklärt alles ziemlich humorvoll. Das einzige Leben in der Höhle z. B. sind Bakterien, die an den Höhlenwänden leben. Deswegen soll man auch die Wände nicht ablecken (irgendwelche dummen Touristen sind sicher auf die Idee gekommen, das zu tun, sonst gäbe es die Warnung wahrscheinlich nicht). 🙈Es gibt keine Fledermäuse in diesem Tunnel, weil die sich ja über Echo orientieren, es aber in der Höhle kein Echo gibt. Die rote Farbe ist übrigens Rost, weil in dem Gestein Eisen enthalten ist. Eventuell sind die Fotos nicht alle scharf.
| Lava drips (da es kein Calcium in der Höhle gibt, wachsen die nicht mehr), candles oder nipples |
| Moos-Lavalandschaft |
| Graffiti mitten in der Pampa, das hat mich schon öfter fasziniert |
| Lost place |
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| Rettungsaktion für das Fahrzeug im Straßengraben (ich hoffe, dem Fahrer geht es gut) |
Als letzten Programmpunkt unserer Reise stand Wacken in der Sky Lagoon am Programm. Bekannter ist ja die Blue Lagoon, die soll aber sehr überlaufen sein. Die Isländerin, mit der wir bei den Vök Baths gequatscht haben, hat stattdessen die Sky Lagoon empfohlen. Die ist auch tatsächlich ziemlich cool von der Aussicht her, aber kann meines Erachtens nicht mit dem ältesten isländischen Bad mit Privat-Geysir nicht mithalten. Aber es war super-entspannend als Abschluss unseres Urlaubs.
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| Prost mit einem Mocktail |
Gegen 19 Uhr haben wir uns dann auf den Weg nach Keflavik gemacht. Christian hat mich und das Gepäck abgeladen. Während ich am Flughafen die Souvenirs verstaut habe und die Koffer fertig gepackt habe, hat Christian Magnus Mazdason, der uns super Dienste geleistet hat, zurückgebracht. Das war auch ein bisschen abenteuerlich, weil da war keiner mehr da. Man stellt das Auto einfach ab, und wirft den Schlüssel in eine Box. Da wir nix kaputt gemacht haben, befürchten wir auch nix. Aber er hat sich dann ein Taxi genommen, um die 1,5 km zurück zum Flughafen zu kommen. Als er dann wieder zurück war, habe ich die Postkarten, die ich durch ganz Island geschippert habe, endlich am Flughafen abgeben können. *gg* Dann waren wir noch beim Tax Free Schalter, wo wir ohne Schlange unsere Rechnungen abgeben konnten (ab einem bestimmten Betrag pro Rechnung bekommt man nämlich die Steuern zurück). Da es keinen Self-Check-In gab, standen wir dann ca. 25 Minuten in der Schlange, aber da wir ja genug Zeit eingeplant hatten, war das kein Problem. Bei der Sicherheitskontrolle wurde dann zuerst ich auf Explosives kontrolliert und dann noch meine Kamera. Christians Kabel-Chaos im Rucksack wurde auch näher betrachtet, aber für harmlos befunden.
Rechtzeitig zum Beginn des Boardings war ich natürlich wie immer auf der Toilette (perfektes Timing, wie Christian es nennt). Der Flug war ausgebucht, aber es ging erstaunlicherweise relativ schnell. Wir sind pünktlich gestartet und ich habe aus dem Fenster gestarrt, um vielleicht doch noch ein klitzekleines Nordlicht zu erwischen. Zumindest das war mir vergönnt. Da unser Flug ja um 00:10 gestartet ist, waren wir natürlich todmüde. Und so bin ich immer wieder weggedöst und habe sogar die leichten Turbulenzen quasi verschlafen. 30 Minuten vor der Zeit sind wir in Wien gelandet und dann mussten wir fast 3,5 Stunden auf den Zug warten. Da war es enorm schwierig, nicht einzupennen. Zwei Kaffee und ein Red Bull (bei Lexe) später, konnten wir endlich in den Zug. Und da war dann außer Wurstsemmeln essen schlafen angesagt. Aus dem Zug raus sind wir ins Taxi und nach Hause gefahren. Nach dem Duschen sind wir beide ins Bett gefallen und haben ein bisschen geschlafen.
Ich war danach noch meine neue Brille abholen und ein bisschen was einkaufen. Die erste Wäsche ist auch schon gewaschen (das nasse Zeug aus der Lagoon).
Und so hat uns der Alltag schon ein bisschen wieder. Im Moment sind mir überall ein bisschen zu viele Leute und es ist mir unheimlich, dass ich im T-Shirt aus dem Haus gehen kann.
Und so geht ein unfassbar schöner Urlaub zu Ende. Aber das ist definitiv nicht das Ende unserer Geschichte mit Island. Wir wollen da wieder hin! Und wenn es so weit ist, dann nehmen wir Euch mit. Und ich verspreche, dass es weniger Wasserfälle geben wird *gg*, oder so...
Da ich noch unendlich viele Fotos und Videos habe, wird es von Zeit zu Zeit immer wieder mal einen Blog-Post geben. Ich hatte ja gar nicht die Zeit, euch alles zu erzählen. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Bis zur nächsten Reise von LECH on Tour!
Lexe & Christian




























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